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Historisches Landhotel seit 1383
 
Historisches Landhotel seit 1383

Die Geschichte

Von der Wassermühle zum familiengeführten Landhotel.

Seit Jahrhunderten im Eisenbachtal

Ein Ort mit langer Geschichte

Die Studentenmühle ist ein Ort mit langer Geschichte – geprägt von Gastfreundschaft, Begegnungen und stetigem Wandel.

Aus der ehemaligen Wassermühle entwickelte sich über Generationen ein persönlich geführtes Hotel und Restaurant. Geblieben sind die enge Verbundenheit mit dem Eisenbachtal und der besondere Charakter eines Hauses, in dem Geschichte bis heute lebendig ist.

Woher der Name stammt

Wie die Studentenmühle zu ihrem Namen kam

Ihren Namen verdankt die Studentenmühle einer überlieferten Begebenheit aus dem 19. Jahrhundert: Herzog Adolf von Nassau lud Studenten aus seinem Herzogtum, die in Göttingen studierten, zu einer Mahlzeit in der Mühle ein.

Aus diesen sogenannten Freitischen entstand nicht nur der Name der Studentenmühle. Die Hauschronik bringt die Begebenheit auch mit dem bis heute bekannten Ausdruck des „Nassauers“ in Verbindung.

Verwurzelt in der Region

Nomborn und das Eisenbachtal

Das Dorf Nomborn wurde 1289 erstmals als „Numburne“ erwähnt, seine Geschichte reicht jedoch noch weiter zurück. Reste einer keltischen Ringwallanlage am Bornkasten zeugen von der frühen Besiedlung der Region.

Seit Jahrhunderten bildet die Wehrkirche St. Kilian mit ihrer spätgotischen Traubenmadonna, dem barocken Altar und einer der ältesten Glocken im Westerwald den Mittelpunkt des Dorfes. Die drei Linden vor der Kirche stehen bis heute schützend über dem Ort.

Am Fuße des Bornkastens liegt die Studentenmühle, eingebettet in das ruhige Eisenbachtal. Einst war sie Klostergut der Franziskaner in Hadamar, später gehörte sie zum Herzogtum Nassau.

Stationen der Geschichte

Von der Mühle zum Landhotel

Die Aufgaben des Hauses änderten sich im Laufe der Zeit – sein persönlicher Charakter und seine Bedeutung als Ort der Begegnung blieben erhalten.

1383

Erste urkundliche Erwähnung

Die Studentenmühle wird erstmals urkundlich erwähnt. Über viele Jahrhunderte diente sie als Wassermühle im Eisenbachtal.

19. Jahrhundert

Der Name Studentenmühle entsteht

Herzog Adolf von Nassau lädt Studenten aus seinem Herzogtum zu einer Mahlzeit in der Mühle ein. Die überlieferte Begebenheit gibt der Studentenmühle ihren Namen.

1918

Beginn der Familiengeschichte

Die Mühle gelangt in den Besitz der Familie Hans. Müllermeister Josef Hans führt den Mühlenbetrieb bis 1956.

1934

Unterstützung für das Mühlrad

Ein Deutz-Dieselmotor wird angeschafft, um bei niedrigem Wasserstand das Mühlrad zu ersetzen. Der historische Motor steht noch heute im Mühlenkeller.

1956

Vom Mühlenbetrieb zum Gasthaus

Die Industrialisierung verdrängt zunehmend das traditionelle Müllerhandwerk. Der Mühlenbetrieb endet, doch die Studentenmühle bleibt lebendig und wird zu einem Gasthaus – einem Ort zum Einkehren, Verweilen und Begegnen.

1972

Der Weg zum heutigen Hotel und Restaurant

Gabriele Hans übernimmt die Studentenmühle. Zunächst führt sie den Betrieb gemeinsam mit Toni Herz, später mit ihrem Mann Joachim Görg. Mit viel Einsatz, Ausdauer und Zusammenhalt bauen sie die kleine Mühle Schritt für Schritt zum heutigen Hotel und Restaurant aus.

1. Januar 2025

Die nächste Generation übernimmt

Carmen und Désirée Herz führen die Studentenmühle in der nächsten Generation weiter. Unterstützt von ihren Geschwistern bewahren sie das Geschaffene und schreiben die Familiengeschichte mit neuen Ideen fort.

Historische Ansicht der Studentenmühle
Die Studentenmühle in früheren Jahren
Das heutige Landhotel Studentenmühle
Das heutige Landhotel im Eisenbachtal
Tradition weitertragen

Ein Familienbetrieb mit Zukunft

Was Gabriele Hans und Joachim Görg gemeinsam aufgebaut haben, ist weit mehr als ein Betrieb. Ihr Lebenswerk ist geprägt von gegenseitiger Unterstützung, persönlicher Verbundenheit und dem festen Glauben an die Zukunft der Studentenmühle.

Heute führen Carmen und Désirée Herz diese Geschichte gemeinsam mit ihren Geschwistern weiter – mit Respekt vor dem Gewachsenen und mit dem Wunsch, die Studentenmühle als gastfreundlichen, lebendigen Ort zu bewahren.

Auch die nächste Generation ist bereits da: An schönen Tagen kann man sie rund um die Studentenmühle spielen sehen – ein schönes Zeichen dafür, dass dieser Ort nicht nur Geschichte bewahrt, sondern auch Zukunft hat.

Ein stiller Zeuge vergangener Zeiten ist der Deutz-Dieselmotor von 1934 im Mühlenkeller. Er erinnert bis heute an Wandel, Beständigkeit und das Weitergehen der Zeit.

Geschichte erleben

Tradition, die bis heute lebendig ist

Lernen Sie die Studentenmühle persönlich kennen und erleben Sie ein Haus, in dem Geschichte, Gastfreundschaft und die besondere Ruhe des Eisenbachtals zusammengehören.